Auf dem Weg nach Emmaus
Und wieder war es soweit. Am Ostermontag startete der ökomenische Emmausgang in der Pfarre Allerheiligen mit einem Gottesdienst, der von Pfr. Jacob Nwabor, Pfr. i.R. Hannes Pitters und Thomaus Sauer gehalten wurde. Danach ging es mit den Öffis bis zum Lainzer Tor und von dort zu Fuß über die Hermesvilla zur Bildeiche am Gütenbachtor. Das Ziel befand sich bei der Wotrubakirche.
Insgesamt machten sich 24 Personen auf den ca. 2,5- stündigen Marsch, der Wettergott hatte auch mit uns seine Freude und die Sonne zeigte sich im Laufe der Wanderung immer öfter und länger. Es war ein wirklich freundschaftliches Sich-Austauschen, mit teils privaten, kirchlichen, geistlichen oder philosophierenden Gesprächen. Die gute Stimmung übertrug sich auf uns alle, obwohl insgesamt 4 verschiedene Pfarren vertreten waren, wahrscheinlich half uns auch der rundherum sich zeigende Frühling in all seiner Blütenpracht.
Natürlich gab es auch sehr individuell gestaltete Andachten unterwegs. Die erste war auf der Wiese neben der Hermesvilla, wo auch unsere wohlverdiente Mittagspause eingelegt wurde. Hannes nahm sich „Meine eigenen Grenzen“ und wie Jesus sie sprengen kann zum Inhalt, die zweite war beim Gütenbachtor bei der Bildeiche, die über und über mit Bitt- und Dankeskreuzen übersäht ist und einen tollen Rahmen für die folgenden meditativen Texte von Ehrentraud, Barbara und Eva bildete. Die abschließende etwas längere Andacht fand dann in der Wotrubakirche statt. Dabei ging es darum, die Bedeutung der Auferstehung von Jesus Christus an Hand eines Bildes eines afrikanischen Malers, der das Abendmahlbrotbrechen Jesu mit den beiden nach Emmaus fliehenden Jüngern dargestellt hat, uns für unser eigenes Leben näherzubringen.
Die letzte Station war dann in Mauer bei einem sehr guten Heurigen.
Wir freuen uns auf den Emmausgang im kommenden Jahr, wenn wir wieder mit unseren röm. kath. Schwestern und Brüdern aufbrechen.
Emmausgang 2026